Herr Domkapitular Bieber, wie haben Sie den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg erlebt?
Das Miteinander so vieler Menschen war geprägt von Offenheit, Interesse und der Suche nach glaubwürdigen Wegen als Kirche in dieser Gesellschaft.
Welche Caritasthemen und -termine waren ihnen besonders wichtig?
Es war unmöglich, alle angebotenen und interessanten Veranstaltungen zu besuchen. Ich habe mich daher auf die unmittelbaren Termine beschränkt, die direkt mit Caritas zu tun hatten, wie zum Beispiel den „Abend der regionalen Politik“ im Caritashaus oder die Jubiläumsfeier zum 80-jährigen Bestehen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Landesverband Bayern, und so weiter. Und interessant waren natürlich auch die Kontakte auf der Kirchenmeile.
Sie sind mit der Bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner an Christi Himmelfahrt über den Katholikentag spaziert. Wie haben Sie den Termin erlebt?
Die Landtagspräsidentin war sehr offen und nahm sich unterwegs Zeit für die vielen Menschen, die auf sie zugingen, sie ansprachen, ein Foto mit ihr wollten. Sehr interessiert war sie an dem Angebot der „Demokratiekirche“ in der Marienkapelle. Außerdem hat sie viele Stände auf der Kirchenmeile besucht.
Was hat Sie beim Katholikentag besonders beeindruckt? Was machten Kirche und Caritas gut? Was sollte bis zum nächsten Katholikentag in Paderborn noch besser werden?
Die vielen Begegnungen, Kontakte und Gespräche haben mich begeistert. Auch die besonders gestalteten und stets gut besuchten Gottesdienste. Was machen Kirche und Caritas gut? Den Rahmen für Begegnungen und den Austausch schaffen sowie wichtige Themen setzen. Was kann nach dem besonderen Katholikentag in Würzburg besser werden? Da bin ich gespannt!
Was erhoffen Sie sich als bleibenden Impuls des Katholikentags für Würzburg und die Gesellschaft?
Dass Gesellschaft, und auch Teile der Kirche, bemerkt haben, dass es viele wichtige Themen gibt, die für die gesamte Gesellschaft wichtig sind und nicht nur für einzelne.
Interview: DiCV Würzburg







