Sozialraumorientierung – dahinter steckt viel mehr, als man zunächst zu ahnen vermag. Es geht dabei um die Lebenssituation der Menschen mit ihren konkreten Anliegen, ihren Sorgen und Freuden aber auch ihren Kompetenzen. Pastoral und Caritas können sich verstärkt zusammenschließen im Bemühen um ein heilsames Dasein für die Menschen in ihrem verletzlichen und fragilen Leben mit ganz verschiedenen Anliegen – materiellen, seelischen, körperlichen und spirituellen.
Das wurde deutlich, als Besucherinnen und Besucher den Stand betraten. Man erkennt den Perspektivenwechsel, wie Menschen auf das Leben blicken. Eine Legolandschaft erzählt von Wünschen, an Schnüren hängen Figuren aus Pfeifenputzern und an einem Wandboard kleben Sticker mit Vorschlägen, das Miteinander lebenswert zu gestalten.
„Derjenige, der was braucht, soll sich auch selbst dafür einsetzen, also selbst Verantwortung tragen“, sagt Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung beim Caritasverband der Diözese Würzburg (DiCV). Zwei Fragen stehen dabei am Anfang: „Was brauchst Du?“ und „Was kannst Du dazu beitragen?“ Es gibt unterschiedliche Bedarfe. „Dem einen würde mehr Spiritualität guttun, dem anderen würden Tipps helfen, wie man ein Formular ausfüllt“, erklärte Holtmann das Prinzip.
Sabine Ludwig











