Eröffnet hatte die Feier Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (DCV), mit der 15-jährigen Emma Pscheidl. Mit einer kleinen Fragerunde – Laufen oder E-Scooter? Anruf oder Sprachnachricht? Glaube oder Zweifel? – veranschaulichten beide den Unterschied zwischen den Generationen. „Wenn man die Vielfalt zulässt, dann kann man das Gemeinsame viel mehr schätzen“, betonte dazu die DCV-Präsidentin.
Zusammen geht was
Das Miteinander der Generationen sei eine „Superkraft, so Welskop-Deffaa, gerade auch angesichts von Fragen und Sorgen. Bezugnehmend auf das Jahresmotto der Caritas in Deutschland „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ erklärte sie: „Wir feiern miteinander, denn zusammen geht was“. Vom „Geschenk der Gemeinschaft“ sprach anschließend auch Bätzing, bevor auch er zu den fetzigen Halleluja-Klängen der Band Effata mit ihrem grandiosen Saxophonisten Laurits Thelen mitwippte.
Nach dem Evangelium zur Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser (Matthäus 14,22-33) folgte ein Dialog zwischen Bätzing und Feder zur zentralen Aussage des Textes: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“. Es gehe darum, den ersten Schritt auf ein Miteinander hin zu wagen, so der Bischof, auch, um Notleidenden zu helfen. Er unterstrich: „Gemeinsam sind wir stark!“. Das „Komm!“ im Evangelium fordere dazu auf, zusammen zu gehen, so Feder.
„Habt Mut! Habt Vertrauen!“
Es folgten die Fürbitten, die Caritasler aus ganz Deutschland vortrugen, darunter Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung beim Caritasverband für die Diözese Würzburg, die den Gottesdienst mit vorbereitet hatte. Gebetet wurde etwa für „Anliegen unserer Zeit“, „Menschen in Armut“ oder „kranke Menschen“. Wer wollte notierte ein Herzensanliegen auf einer Karte, die abgegeben und später von einem anderen Besuchenden zur Reflexion mitgenommen werden durfte.
Vor dem Vaterunser forderte Bätzing dann: „Habt Mut! Habt Vertrauen! Miteinander geht etwas!“ Schließlich erteilte er mit Feder den Katholikentagsbesucherinnen und – besuchern im Generationengottesdienst der Caritas den Segen. Gesegnet wurden Füße, für den Mut loszugehen, Herzen, für den Mut zu vertrauen, und Hände, für mutiges Handeln. Am Ende sagte der Bischof: „Gehet hin – mit Mut – in Frieden“.
Anna-Lena Herbert
Zum Hintergrund: Der Generationengottesdienst war ein Angebot von Deutschem Caritasverband, Caritasverband für die Diözese Würzburg, Caritas-Konferenzen Deutschlands, SKM Bundesverband und Sozialdienst katholischer Frauen.

















