800 Einwohner leben in Erbshausen-Sulzwiesen. 199 Mitglieder zählt der örtliche Hubertusverein. Bemerkenswert ist die große Zahl an jüngeren Mitgliedern. 115 waren zur Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Der Jahresbericht des Vorsitzenden Wilhelm Issing war gekennzeichnet von einer Vielzahl von Aktivitäten. Deshalb konnten an diesem Abend wiederum neue Mitglieder – sechs junge Männer – begrüßt und in den Verein aufgenommen werden. Der behutsame Umgang mit den Vereinsfinanzen ermöglicht viele Aktivitäten - auch zur Pflege der örtlichen Kultur.
Zweiter Bürgermeister Bruno Strobel dankte dem Verein und seinen engagierten Mitgliedern für ihren Einsatz für die Gemeinschaft im Ort und versprach, weiterhin seinen persönlichen Beitrag zu leisten, um das Miteinander in der Vereinsgemeinschaft zu leisten.
Domkapitular Clemens Bieber, selbst Mitglied im Ortsverein, verwies in seinem geistlichen Impuls auf die Jahreskampagne der Caritas im Jahr 2026: „Zusammen geht was …“
Über das unmittelbare Anliegen, das Miteinander der Generationen, hinaus brachte der Caritasvorsitzende seine Sorge um die Weltgemeinschaft zum Ausdruck. Das Ideal der europäischen Gemeinschaft wird zunehmend durch die Eigenwilligkeit einzelner Staatenlenker gestört. Ebenso scheint es derzeit nicht das Ansinnen der Mächtigen dieser Welt zu sein, die Wege zu einem sozial gerechten, menschenwürdigen und friedvollen Miteinander ebnen zu wollen, sondern ihren je eigenen Einfluss- und Machtbereich auch gegen anderen – sogar mit Gewalt – durchzusetzen. „Wir können zwar nicht die Weichen für eine bessere Entwicklung der Weltgemeinschaft stellen, aber wir können in unserem überschaubaren Lebensbereich deutlich machen: ‚Zusammen geht was …‘“
Deshalb dankte er den Mitgliedern des Hubertusverein für ihr Bemühen um ein lebenswertes Miteinander über die Generationen hinweg im Ort und ihren Beitrag zum kirchlichen Leben. „Darum bin ich gerne Mitglied im Hubertusverein Erbshausen-Sulzwiesen.
Der Vorsitzende des Gesamtvereins, Alt-Landrat Eberhard Nuß, lobte ebenfalls das lebendige Miteinander im Ortsverein und warb unter den vielen engagierten Mitgliedern für die Mitarbeit in der Leitung des verbindenden „Hubertusverein Fährbrück“.
Schließlich ergriff der zweite Vorsitzende Günter Schraut das Wort und verwies darauf, dass Wilhelm Issing nun seit 25 Jahren den Ortsverein Erbshausen-Sulzwiesen als erster Vorsitzender leitet und dankte ihm für sein unermüdliches Wirken. Der Geehrte betonte aber, dass er den Vorsitz seit 25 Jahren mit Günter Schraut, dem zweiten Vorsitzenden, wahrnehmen würde und dankte diesem für seinen verlässlichen Einsatz seit nunmehr ebenfalls 25 Jahren.
Unter dem zustimmenden Applaus aller Anwesenden überreichten die beiden Vorsitzenden – wie in jedem Jahr – für den Kinder-Palliativ- und Hospizdienst der Malteser 300 Euro. Zweiter Bürgermeister Bruno Strobel legte spontan weitere 100 Euro dazu. Das veranlasste die Bewirtungsgruppe des Sportvereins DJK Erbshausen-Sulzwiesen aus ihrer Trinkgeldkasse weitere 150 Euro zu spenden. Somit erhielt Domkapitular Clemens Bieber zur Weiterleitung an die Malteser Würzburg insgesamt 550 Euro, die er dankbar entgegennahm, „weil damit in der Erfahrung von großem persönlichen Leid in Familien mit Kindern zutiefst menschliche Hilfe ermöglicht wird“.
„Zusammen geht was …“ – Zusammen geht viel für eine menschliche und lebenswerte Welt!
Domkapitular Clemens Bieber











