Den Bischof begrüßten 30 Kinder, mehrheitlich im Vorschulalter, im Turnsaal. Sie sangen dem Besucher ein „Guten Morgen“-Lied. Kita-Leiterin Heidi Obermeier dankte dem Bischof für den Besuch. Der kam anhand der Figuren der Frankenapostel und dem Zubehör schnell mit den Mädchen und Jungen ins Gespräch. „Wie geht’s Euch?“, fragte Bischof Jung und bekam ein kräftiges „Guuuuut!“ als Antwort. „Wir freuen uns, dass Du da bist, weil Du bringst uns Spielzeug“, platzte es aus einem Vorschüler heraus.
Wer von den drei wohl der Bischof Kilian ist und woran man ihn erkennt, war die nächste Frage. „Am Bischofshut“, antwortete ein Junge selbstbewusst. Dass die Kinder sich in den Tagen zuvor ausführlich mit der Geschichte Kilians und seiner Gefährten beschäftigt hatten, wurde im weiteren Verlauf schnell klar. Sie wussten, dass Irland, die Heimat der Frankenapostel, eine Insel im Meer ist, und auch, dass der Bischofsstab an den Hirtenstab angelehnt ist. Das kleine Spielzeugschwert deuteten sie richtig als Erinnerung daran, dass die drei Mönche für ihren Glauben getötet wurden. „Das haben wir auch bei den Brückenheiligen auf der Alten Mainbrücke gesehen.“ Nur den Kelch, der wie eine Bibel ebenfalls zur Ausstattung des Sets gehört, identifizierte ein Kind zur allgemeinen Erheiterung zunächst als „Taufbecken“.
Nach einem Erinnerungsfoto verabschiedeten sich die Kinder und ihre Erzieherinnen und Erzieher wieder in die Gruppe, viele mit einem „High Five“-Handschlag beim Bischof.
Markus Hauck | POW





