Zu Beginn der Veranstaltung machte Bieber klar, wie wertvoll das Miteinander sei, um auch im neu angebrochenen Jahr gemeinsam wieder viel bewegen zu können. Der Diözesancaritasvorsitzende betonte mit Blick auf die aktuelle Gesellschafts- und Weltlage: „Wir brauchen Gottes Segen, damit die Welt nicht aus den Fugen gerät.“ Er brachte damit auch die Hoffnung auf ein „friedliches neues Jahr“ zum Ausdruck.
Im Anschluss las Rudolf Hoffmann, Geschäftsführer der Caritas-Schulen gGmbH, in der Lesung (Gal 6,9) unter anderem diesen Satz vor: „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“. Bieber betonte vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Zu unserem Selbstverständnis als Caritas gehört, neben unserem Bemühen als Helfer und Anwalt der Menschen, auch die Aufgabe, Solidaritätsstifter zu sein, um so eine menschliche, lebenswerte, sozial gerechte und somit friedvolle Gesellschaft, eine Gesellschaft mit Zukunft, mitzugestalten.“
Dazu brauche es vor allem auch das Bewusstsein jeder und jedes Einzelnen für die eigene Mitverantwortung, so der Domkapitular. Das Leitwort des diesjährigen Katholikentags in Würzburg – Hab Mut, steh auf! – bezeichnete er als „Gebot der Stunde für uns als Christen“. Und den österreichischen Bischof Reinhold Stecher (1921-2013) zitierte er mit den weitsichtigen Worten: „Unsere gesellschaftliche Situation erfordert ein bewusstes ‚Ja‘ des Mitgefühls und der Mitverantwortung zum anderen hin.“
Das gelinge nur gemeinsam, so Bieber, der dem Trend zur Vereinzelung eine Absage erteilte. 2026 stelle man beim DiCV Würzburg mit dem Deutschen Caritasverband unter das Motto „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“. (Der Text der Ansprache hängt als PDF-Datei an.) Zum Ende der Andacht erteilte Bieber im Seminarraum den Neujahrssegen und die Mitarbeitenden erhielten im Blick auf das Jahresmotto einen Lebkuchen in Form eines Stiefels. Danach brachten die Führungskräfte an den Bürotüren die Segensaufkleber „20*C+M+B+26“ (Christus segne dieses Haus) an.
Anna-Lena Herbert













