Den Einstieg gestaltete Christine Raab mit einem achtsamen Impuls, begleitet von den sanften Klängen der Kristallschalen. So konnten die Teilnehmenden zur Ruhe kommen, sich ausrichten und bewusst in den Tag starten.
Rückblick und fachlicher Austausch
Ein wichtiger Schwerpunkt des Tages war der Rückblick auf den Turnus 2024/2025. Besonders gewürdigt wurden die erfolgreichen pädagogischen Seminarwochen, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie die Ergebnisse der Evaluation. Insgesamt zeigt sich, dass der Bundesfreiwilligendienst hohen Qualitätsstandards folgt – vom Bewerbungsverfahren über eine professionelle Anleitung in den Einsatzstellen bis hin zu methodisch fundierter Seminararbeit.
Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Themen wie die Angemessenheit des Taschengeldes von rund 825 Euro im Monat, Entwicklungen auf Bundesebene sowie die geplante Modernisierung des Wehrdienstes und mögliche Auswirkungen auf die Freiwilligendienste.
Einblicke in die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen
Im Laufe des Tages gab es die Möglichkeit, die Lebenshilfewerkstatt näher kennenzulernen. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in Abläufe, Begleitung und Arbeitsprozesse. Besonders beeindruckend waren die Begegnungen mit den Menschen vor Ort: Ihre engagierte und wertvolle Arbeit sowie der respektvolle, wertschätzende Umgang miteinander hinterließen einen nachhaltigen Eindruck und machten deutlich, wie wichtig Begleitung und Anerkennung im Arbeitsalltag sind.
Vernetzung, Orientierung und Engagement
Der Fachtag bot viel Raum für Austausch, Diskussionen und gemeinsame Orientierung im Hinblick auf kommende Herausforderungen. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Arbeit in den Einsatzstellen: Gut angeleitete Freiwillige profitieren von klar strukturierten Abläufen, qualitätsbewusster Seminararbeit und einer fundierten pädagogischen Begleitung vor Ort. Diese Orientierung gibt Sicherheit und ermöglicht es den jungen Menschen, sich in ihrem Engagement zu entfalten. Ein weiterer Blick richtete sich auf die bevorstehende Beteiligung am Katholikentag und die Präsentation des BFD als Engagementform – eine gute Gelegenheit, die Bedeutung und Sichtbarkeit des Freiwilligendienstes weiter zu stärken.
Am Ende des Tages zeigte sich einmal mehr: Austausch, Reflexion und kontinuierliche Weiterbildung sind entscheidend, um den Bundesfreiwilligendienst qualitativ hochwertig zu gestalten. Die Caritas in Unterfranken wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Freiwillige bestmöglich begleitet werden und ihre Zeit im Dienst zu einer wertvollen, prägenden Erfahrung wird.
Reinhold Großmann | Bundesfreiwilligendienst (BFD)









