Insgesamt wurden 2076 Patienten versorgt. Unterwegs waren die Caritas-Teams dafür 916.999 Kilometer (km). Dies entspricht fast 23 Erdumrundungen. 577.493 Leistungen wurden in der Pflege und Betreuung der ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten erbracht.
Gut 16.845 caritative Leistungen, also jene ohne Verrechnung, wurden zusätzlich erbracht. Im Einzelfall sind dies auch Leistungen für Menschen, die von ihrer Absicherung her nicht in der Lage waren, sie selbst zu finanzieren.
Menschen, die hinsichtlich Krankheit, Pflegebedarf und Alter zu Hause wohnen bleiben möchten, brauchen im Ernstfall die Organisation des gesamten Lebensalltages. Hier reicht die Versorgung über die Sozialstationen alleine meist nicht aus. Es braucht die Hilfe von pflegenden Angehörigen, Nachbarschaftshilfen und natürlich der Bürgerinnen und Bürger im Ort. Außerdem sind Caritas-Patinnen und -Paten im Einsatz. Weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer koordiniert die Gemeinde-Caritas. Demenzschulungen, Hauskrankenpflegekurse und 1921 Pflegeberatungen ergänzen das Profil der Sozialstationen.
Entlastung von pflegenden Angehörigen
Die Seniorentagespflege St. Kilian in Mellrichstadt ist ein teilstationäres Angebot. Die Tagespflege hatte an 249 Tagen geöffnet. Insgesamt 71 Patientinnen und Patienten waren an 4071 Belegungstagen anwesend. Für den Transfer waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (14 Haupt- und sechs Ehrenamtliche) 43.734 km unterwegs.
Die Seniorentagespflege St. Peter in Bad Königshofen ist ebenfalls ein teilstationäres Angebot. Die Tagespflege hatte auch an 249 Tagen geöffnet. Insgesamt 77 Patientinnen und Patienten waren an 4482 Belegungstagen anwesend. Für den Transfer war das Team mit 13 Haupt- und zwei Ehrenamtlichen 27.718 km unterwegs.
Die Seniorentagesstätte St. Laurentius in Leutershausen hatte an 247 Tagen geöffnet. Insgesamt 107 Patientinnen und Patienten waren an 5166 Belegungstagen anwesend. Dafür waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (22 Haupt- und 24 Ehrenamtliche) im Einsatz. Insgesamt haben sie für Transfers der Gäste 54.759 km zurückgelegt.
In der Pflege-Wohngemeinschaft Michaelsberg in Heustreu können Pflegebedürftige nach ihren eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten selbstständig leben. Die Caritas-Sozialstation St. Peter erbrachte dort Pflege- und Präsenzleistungen.
Barrierearmer Urlaub mit dem PÜWomo
Die Belegung des Pflegeübungszentrums (PÜZ) nimmt stetig zu, gerade auch wegen der großen Erfolge für die Pflegebedürftigen. Insgesamt 13 Gäste nutzten das PÜZ allein oder mit Angehörigen, um für sich besser entscheiden zu können, ob Pflege auch zu Hause gelingen kann. In der Nachbetreuung zu Hause kam das PÜWomo, ein Pflegeübungs-Wohnmobil, zum Einsatz.
Der Hintergrund dieser Idee stammt aus der Überlegung, Pflegebedürftigen Urlaub mit ihren Angehörigen zu ermöglichen. Unterstützt wird dabei das Angebot durch die Kurbetriebsgesellschaft Bad Königshofen.
Das Wohnmobil stand 2025 auf dem Stellplatz an der Frankentherme und bot Pflegebedürftigen und Angehörigen die Möglichkeit, Urlaub in Bad Königshofen an der Frankentherme zu machen, gleichzeitig gut versorgt und in der Pflege geschult durch die Sozialstation St. Peter zu sein.
Fachgerichtete Ausbildungen
Daneben fanden qualitätssichernde Maßnahmen wie Qualitätszirkel (regional/überregional) mit anderen Sozialstationen, die Qualitätsoffensive des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e. V. mit internen und externen Fortbildungen und Schulungen sowie das Benchmarking im Diözesanverband der Caritas in Würzbuerg (DiCV) statt. In den drei Sozialstationen im Landkreis Rhön-Grabfeld werden auch Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen ausgebildet. 2025 waren es insgesamt sieben Auszubildende. In den drei Caritas-Sozialstationen arbeiten 178 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie werden von 12 Ehrenamtlichen und einen Bundesfreiwilligendienstleistenden unterstützt.
Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, laden wir Sie gerne ein, unsere Sozialstationen, Tagespflegen, das PÜZ selbst sowie das PÜWomo zu besichtigen.
Sabine Ludwig





