Alles begann beim traditionellen Stadtradeln, das jedes Jahr in Würzburg veranstaltet wird. Die vom Radsport begeisterten „Bistum Bikers“, wozu Bistums- und Caritas-Mitarbeitende gehörten, traten in der Vergangenheit für diese Umweltaktion eifrig in die Pedale. Die Stadt Würzburg vergab verschiedene Urkunden, die das sportliche Engagement ehrten. Hinzu kam vom Staatlichen Hofkeller in Würzburg die Einladung zu einer historischen Kellerführung durch verschlungene Gänge des ehemaligen Fürstbischöflichen Hofkellers.
Kellergeister in einem der schönsten Weinkeller weltweit
Führer Dr. Dennis Schütze erzählte kurzweilig von Kellergeistern, den prächtigen Hinterlassenschaften des Baumeisters Balthasar Neumann und natürlich von der Residenz als eine der bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen. Ausgiebig erläuterte Schütze die verschiedenen Weinanbaugebiete in Mainfranken und dass der Staatliche Hofkeller den Keller als lebendiges Weinkulturdenkmal mit moderner kellerwirtschaftlicher Nutzung gemäß der Tradition fortführt. Den Besucherinnen und Besuchern, die durch die stimmungsvoll beleuchteten Gewölbe des Residenzweinkellers wandelten, erschloss sich einmal mehr einer der schönsten Weinkeller der Welt.
Für den Organisator des Abends, Ludwig Arnold von der wirtschaftlichen Beratung der Caritas, war es das erste Mal, dass er den beeindruckenden Keller kennenlernte. „Die Führung war locker, lustig und sie hat Spaß gemacht. Das sah man den Gesichtern der Besucher an.“
Den Federweißen gerochen
Dagmar Wallrapp hat während des Stadtradelns durch die Natur zum ersten Mal so richtig die Jahreszeiten mitbekommen. Auf dem Weg in ihr Dorf Theilheim hätte sie darüber hinaus auch immer gewusst, wo es überall Federweißen gab. „Das roch man schon von weitem“, lachte die heutige Bistums-Pensionärin.
Währenddessen erkundete Andreas König, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Finanzen, den „Stückfasskeller“ und entdeckte einige bekannte Namen. Der Anblick und die Schönheit der alten Holzfässer mit ihren sorgfältigen Beschriftungen beeindruckten auch die anderen Besucher.
„Zusammen geht was – kann auch für diese Veranstaltung als Motto genommen werden. Die Aktion 'Stadtradeln' ist nur in einer großen und aktiven Gruppe möglich, die sich gemeinsam für den Erfolg verantwortlich zeichnet“, fasste Arnold zusammen.
Sabine Ludwig | DiCV









