Freiwilliges Soziales Jahr
Den Horizont erweitern
Bewerber/innen: 16 bis einschließlich 26 Jahre
Dauer: 12 Monate
Arbeitszeit: Vollzeit
Bezahlung/Versicherung: 195 € Taschengeld, freie Verpflegung, Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge und Weiterführung des Kindergeldes und oder auch einer Waisenrente, freie Wohnung (wahlweise auch als Geldleistung)
Einsatzstellen: In Unterfranken 40 Einsatzatzstellen in Krankenhäusern, Sozialstationen, in der offenen Altenhilfe, in Alten- oder Behindertenheimen, in Kinderheimen, Kindergärten, Jugendarbeit (auch Schulen, z.B. Hausaufgabenbetreuung) und Erwachsenenbildungseinrichtungen.
Die Idee eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) entstand Mitte der 50er Jahre. Entschieden sich hierfür anfänglich viele junge Menschen mit Berufserfahrung, so sind es heute überwiegend Jugendliche, die gerade ihre Schule beendet habe. Bewerber müssen sich verbindlich für ein Jahr verpflichten (Start in der Regel im September) und Interesse am Umgang mit alten, kranken oder behinderten Menschen, mit Kindern oder Jugendlichen haben.
Zwischenmenschliche Probleme, ungewohnte Umgebung und Arbeitszeiten oder bis dahin nie ausgeübte Tätigkeiten im Umgang mit Kranken oder Pflegebedürftigen setzen eine Belastbarkeit und den festen Willen zum Durchhalten voraus. Die Hauptgewinner sind jedoch die Jugendlichen. Neben arbeitstechnischen Detail- und Fachwissen bekommen sie Einblicke in die Arbeitswelt, lernen viele soziale Berufsfelder kennen, überprüfen eigene Wertvorstellungen, entwickeln Kooperations-, Kritik- und Kommunikationsfähigkeiten, lernen mit Konflikten umzugehen und tauschen sich mit ähnlich engagierten Menschen aus.
Da die meisten sozialen und pflegerischen Ausbildungsstudiengänge das FSJ als Vorpraktikum anerkennen, bietet es eine ideale Überbrückung für die Orientierungsphase zwischen Schule und Studium bzw. Berufsausbildung.
Das FSJ wird organisiert durch IN VIA katholische Mädchensozialarbeit und den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).





