Sachspende
Sachspenden werden bei der Caritas nur wenige angenommen. Für Sachspenden bedarf es eines geeigneten Lagers und Personals, das die Spenden annimmt, aufbewahrt, auf Mängel untersucht und wieder abgibt. Die meisten Orts- und Kreisverbände der Caritas unterhalten ein Kleider- und/ oder Möbellager. In den Kleiderlagern können sich Klienten gegen Berechtigungsscheine der Sozialbehörden oder kirchlicher Beratungsstellen kostenlos Kleider oder kleinere Haushaltsgegenstände abholen. Möbellager oder Gebrauchtkaufhäuser der Caritas verkaufen ihre Ware zu günstigen Preisen.
Die Caritas führt keine Kleider-, Altpapier-, Medikamenten- oder Brillensammlungen durch und stellt hierfür auch keine Container auf. Nur zu bestimmten Anlässen, Spendenzielen oder für bestimmte Regionen werden in Einzelfällen Sammelaktionen durchgeführt. Ein Beispiel sind Weihnachtspakete für rumänische Familien. Die Spender sollten immer darauf achten, dass die gespendeten Gegenstände heil, funktionsfähig, sauber und vollständig sind. Auch bedürftigen Menschen darf kein Müll geschenkt werden.
Bei internationalen Hilfeeinsätzen ist es in der Regel zu teuer, zeitaufwändig und damit unwirtschaftlich, Massengüter oder Sachspenden über tausende von Kilometern zu transportieren. In solchen Fällen werden meist nur spezielle technische oder medizinische Hilfsgüter aus Europa in die Krisenregionen gebracht. Das meiste Hilfsmaterial und auch das Hilfspersonal wird dann bis auf wenige Spezialisten in den betroffenen Regionen rekrutiert.
Zur Organisation dieser Hilfen benötigt die Caritas vor allem Geldspenden.





